Verschrieben #2: Mach doch mal den Gar aus!

An dieser Stelle wollen wir mal eine Spur weniger hart sein, handelt es sich bei der Internetseite Dortmunder Asche ja immerhin um eine maximal semi-professionelle Website. Ein sehr lobenswertes Projekt obendrein. Aber auch da darf man doch trotzdem eine korrekte Ausdrucksweise erwarten. Oder erwarte ich da zu viel? Möglicherweise.
Herzlich gelacht habe ich jedenfalls über folgende sprachliche Kreation:

Gar
„Hast du schon den Gar ausgemacht?“ – „Oh nein, kannst du den bitte eben ausstellen?“ So oder so ähnlich; eine herrliche Vorstellung.

(Außerdem schön und erst beim dritten Lesen aufgefallen: Die zweite Hälfte war „zerfahrend“. Hoffentlich hat sie nicht alles kurz und klein gefahren, diese böse zweite Hälfte.)

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Ein Gedanke zu „Verschrieben #2: Mach doch mal den Gar aus!

  1. airsign

    Witzigerweise musste ich erstmal überlegen wie ich es geschrieben hätte und habe festgestellt, ich hätte es falsch geschrieben. „Jemandem den Garaus machen“ ist richtig, ich hätte „Garaus“ klein geschrieben (also ‚jemanden den garaus machen‘ – unlogisch das klein zu schreiben, ich weiß).

    Antwort

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