Way Back When: Der Donnerstag

Auch zwei Tage später bin ich immer noch begeistert: Dortmund, Festivalstadt. Nun gut, es gibt ja schon einige Musikfestivals, die schon seit Jahren sehr erfolgreich laufen, und das ist ja auch sehr gut so. Jetzt ist aber eins hinzu gekommen, das mich schon bei der Ankündigung und den ersten Bestätigungen so überzeugt hat, dass die Vorfreude riesig war: Das Way Back When.

Drei Tage mit bekannten, weniger bekannten oder quasi neuen Bands, verschiedene Venues, die alle relativ nah beieinander liegen, ein schickes Rahmenprogramm – und all das auch noch zu einem moderaten Preis und quasi vor der eigenen Haustür. Musiknerdherz, was willst du mehr?

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Die Ruhe vor dem Sturm

Los ging es am Donnerstag – da noch lediglich auf das FZW beschränkt. Und das war gleich mal ein richtig guter Start. Ich kam zu den letzten Klängen von Yesterday Shop – zu spät, um mir ein Urteil zu bilden, aber es klang ganz gut. Von der Empore des FZW Clubs sah ich dann DNKL, die laut eigener Aussage erst ihr ca. 8. Konzert spielten. Auch wenn es musikalisch nicht meins war – das war genau einer der wichtigsten Vorzüge des Festivals: Neue Bands kennenlernen. Dank der Spotify-Playlist des Festivals war zwar vieles nicht mehr komplett neu, aber es gab trotzdem noch genug zu entdecken. Entdeckt habe ich dann auch schnell, dass Com Truise nix für mich ist. Also schnell wieder rüber in den Club, wo ich mir bei einem leckeren Gin Tonic einen guten Platz für das Konzert von Life In Film sichern konnte – wie sich später rausstellen sollte, war das in doppelter Hinsicht eine gute Entscheidung. Denn die Band aus London war in Sachen neuer Bands für mich DIE Entdeckung des Wochenendes. Und ihre Qualität sprach sich scheinbar auch im FZW schnell rum, denn der Club war ziemlich schnell rappelvoll. Ein tolles Highlight gleich zu Beginn!

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Life In Film

Britisch ging der Abend dann auch weiter, und zwar mit den Rifles, eine der etablierteren Bands im Lineup. Auch wenn der Auftritt ein wenig (zu) routiniert wirkte, sind die vier eine tolle Liveband. Zudem wurde man eindrücklich daran erinnert, was die damals für ein grandioses Debutalbum hingelegt haben. Diese Messlatte konnten sie zwar (meiner Meinung nach) nie mehr überspringen, aber unterm Strich bleiben eine Menge guter Songs für ein Konzert. Der Bassist punktete zudem bei weiten Teilen des Publikums mit seinem BVB-Trikot.

Der letzte Act am Donnerstag waren die Dänen von WhoMadeWho. Von denen kannte ich zwar einige Tracks, hatte mich aber nie wirklich mit der Band beschäftigt. Nach dem Liveauftritt werde ich das auf jeden Fall nachholen! Denn ich war und bin sehr beeindruckt von dieser Show, die kaum jemanden in der Halle kalt gelassen hat. Energiegeladen trifft es wohl am besten. Ich bin jedenfalls mit einem zufriedenen Grinsen aus dem FZW und zum Nachtbus gegangen, der mich ratzfatz nach Hause gefahren hat – ein weiterer Vorzug eines Festivals in der Heimatstadt!

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WhoMadeWho lassen sich nach ihrem Auftritt feiern – zu Recht!

Weiter geht’s in Kürze… Bis dahin noch ein Video der großartigen Life In Film:

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Ein Gedanke zu „Way Back When: Der Donnerstag

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