Ein Wochenende in Belgien inklusive Rock Werchter

Um für ein Wochenende nach Belgien zu fahren, gibt es wahrlich genug gute Gründe. Brügge, Brüssel, Pommes, Waffeln, Bier – um nur einige zu nennen. Mit den Pixies, The Black Keys und Triggerfinger kamen am Samstag aber noch drei richtig gute hinzu, so dass wir auch in diesem Jahr einen Ausflug zu Rock Werchter gemacht haben. Waren wir im letzten Jahr noch am gleichen Tag angereist und haben nur „auf dem Rückweg“ übernachtet, haben wir dieses Jahr gleich einen Wochenendausflug daraus gemacht.

Und los!

Und los!

Freitags nachmittags trotz Ferienbeginns erstaunlich flott nach Hasselt gefahren, kurz die Sachen ins Hotel geschmissen und rechtzeitig zum Viertelfinale im Restaurant. Am Samstag dann vormittags – leider schon bei Regen – ein bisschen durch Hasselt gestreift, bevor es dann mittags gen Werchter ging. In den ersten Stunden sind wir ein bisschen über das Festivalgelände gestreift, haben mal bei Biffy Clyro reingehört (ließ mich wahnsinnig unbeeindruckt zurück), leckere Pommes und leckeres Bier genossen und sind erfolgreich dem ersten Regenschauer ausgewichen.

Am frühen Abend musste ich mich dann entscheiden: Belgien gegen Argentinien oder Triggerfinger? Meine liebste Festival- (und überhaupt) Begleitung wählte die Belgier auf der Bühne, ich die Belgier auf dem Rasen – gemeinsam mit mehreren tausend Fans im „Klub C“, denn das zu diesem Zeitpunkt eigentlich dort angesetzte Konzert war praktischerweise ausgefallen. Tolle, angenehme Stimmung, auch wenn es leider für die belgische Mannschaft nicht gereicht hat. Aber nicht erst mit diesem Spiel haben die Red Devils viel Sympathie bei mir gewonnen.

Im belgischen Fanlager

Im belgischen Fanlager

Im Anschluss spielten die Black Keys auf der Hauptbühne – und leider setzte dabei der Regen ein, wesentlich stärker und länger als zuvor. Das Set war natürlich trotzdem toll, auch wenn sie mir vor einiger Zeit in Düsseldorf noch einen Tick besser gefallen haben. Aber die haben es eben einfach drauf, und speziell „Little Black Submarines“ ist natürlich immer wieder ein Kracher.

The Black Keys und Regen

The Black Keys und Regen

Danach machten wir uns direkt auf den Weg zu „The Barn„, wo eine knappe Stunde später die Pixies spielen sollten. Aufgrund des Wetters hatten aber scheinbar viele Leute die Idee, sich dort zu trocknen und aufzuwärmen, denn bereits zu dem Zeitpunkt war es dort knackvoll. Aber wir waren drin, das war die Hauptsache. Nachdem auch die zwischenzeitlich Sitzenden aufgestanden waren und doch noch etliche Leute das Zelt verließen, rückten wir auch noch ein gutes Stück vor. Zwar waren wir immer noch ziemlich weit weg von der Bühne, aber die Show der Pixies war trotzdem gewaltig. Wobei Show eigentlich Quatsch ist. Denn die vier verzichteten komplett auf Ansagen. So war natürlich mehr Zeit für Songs und Hits – und die gab es reichlich und großartig. Toller Sound, grandiose Stimmung und die Pixies in bester Spiellaune. Was für ein Konzert – sensationell!

Pixies in the Barn

Pixies in the Barn

Draußen war es inzwischen dunkel geworden, aber auch wieder trocken, so dass wir den Schluss von Niederlande gegen Costa Rica noch, gemeinsam mit tausenden Oranje-Fans, auf der großen Leinwand verfolgen konnten, während im Hintergrund Pearl Jam von der Hauptbühne herüber klangen. Ungewöhnlich viel Fußball also für einen Festivaltag, aber eine WM gibt’s ja auch nicht jedes Jahr. Allem Regen zum Trotz ein toller Tag und ein tolles Wochenende. België, ik vind je leuk!

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2 Gedanken zu „Ein Wochenende in Belgien inklusive Rock Werchter

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