Seeidylle: Ein Urlaubstag am Chiemsee

Postkartenseeidylle zum Einstieg

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Die letzte Station unseres Urlaubs war also der Chiemsee. Genauer gesagt Übersee am Chiemsee. Noch genauer gesagt Übersee-Westerbuchberg – dort liegt der Alpenhof, recht weit ab vom Schuss, wo die einzige Straße in einen Feldweg übergeht. Dafür aber mit einem grandiosen Blick über Tal und Berg und: Ruhe. Absolute Ruhe. Man hätte wahrscheinlich hören können, wie sich Fuchs und Hase gute Nacht gesagt haben. Haben wir aber nicht drauf geachtet.

Wahrscheinlich waren wir zu sehr mit den köstlichen Speisen und Getränken beschäftigt, die das Restaurant des Alpenhofs zu bieten hat. Nachdem wir nämlich gegen 19 Uhr unser Zimmer bezogen hatten, waren wir nach kurzer Überlegung zu faul, noch einmal den Berg herunter in den Ort zu fahren und beschlossen, an Ort und Stelle zu essen. Eine gute Entscheidung! Es gab großartige Schnitzel und sehr leckeres, einheimisches Bier – letzteres ist zwar für Bayern wenig überraschend, aber immer wieder schön.

Das Frühstück am nächsten Morgen war fast genauso toll, inklusive persönlichem Spiegelei-Service des Küchenchefs. Überhaupt wurden wir dort so herzlich empfangen und betreut, das war richtig toll. Das Zimmer war auch gut – also eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die einmal zum Chiemsee wollen.

Guten Morgen!

Guten Morgen!

Und zu dem komm ich dann jetzt auch endlich mal. Nach dem erwähnten tollen Frühstück ging es vom Alpenhof nach Prien am Chiemsee, von wo aus die Flotte der Chiemsee Schifffahrt in See sticht. Wir entschieden uns für einen Trip zur Herreninsel und zur Fraueninsel – wenn man so will der Standard-Touristenausflug. Da wir aber nur ein paar Stunden Zeit hatten, passte uns das ziemlich gut in den Kram.

Dass Versailles das Vorbild für Schloss Herrenchiemsee, lässt sich durchaus erkennen

Dass Versailles das Vorbild für Schloss Herrenchiemsee, lässt sich durchaus erkennen

Der erste Halt war also die Herreninsel mit dem von Ludwig II. erbauten Schloss Herrenchiemsee. Vom Schiffsanleger sind wir gemütlich zum Schloss spaziert, haben das schicke Gebäude (von außen) und die dazu gehörigen Grünanlagen mit prachtvollen Brunnen bewundert und einer japanischen Familie beim Fotoshooting zugeschaut. Dann sind wir auf einer anderen Route, die uns durch das Minidorf auf der Insel führte, wieder zurück zum Steg gegangen. Sehr hübsch und sehr idyllisch, und da die Insel recht weitläufig ist, trifft man, außer am Anleger und am Schloss natürlich, sogar verhältnismäßig wenige Menschen.

Sehr professionell!

Sehr professionell!

Auf der Fraueninsel, die wir als nächstes ansteuerten, ist das ein bisschen anders. Das liegt aber natürlich auch daran, dass diese viel kleiner ist. Lustigerweise wohnen dort aber weit mehr Menschen als auf der ca. 15 mal so großen Herreninsel. Attraktion dort ist das Kloster Frauenwörth, aber auch der „Rest“ weiß zu überzeugen: Wunderschöne Gärten, nette Biergärten, ein Rundweg um die Insel und leckerer Chiemseefisch. Trotz der vielen Menschen: schon wieder sehr idyllisch.

Der Blick auf die Fraueninsel

Der Blick auf die Fraueninsel

Ich sag ja: wunderschöne Gärten!

Ich sag ja: wunderschöne Gärten!

Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Prien, mit Zwischenstopp im Hafen von Gstaad. Noch einmal vom Schiff auf das tolle Panorama blicken, das der See mit den Alpen im Hintergrund aus so gut wie jeder Perspektive bildet. Und dann, wieder an Land, mit einem Seufzen den Heimweg antreten. Aber mit einem glücklichen Seufzen, weil es ein wirklich toller Urlaub war.

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