Gehört und gesehen: Johnny Marr, Luxor, Köln

Der November steht musikalisch ein bisschen im Zeichen der Smiths. Bzw. ihrer beiden ehemaligen Hauptprotagonisten. Bis zum Konzert von Morrissey in Essen dauert es noch knapp drei Wochen, los ging es am ersten Sonntag des Monats mit Johnny Marr im Kölner Luxor.

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Britische Musikfans, von denen auch in Köln einige vor Ort waren, schütteln wahrscheinlich über eine derart kleine Location für den Mann, der mindestens eine ganze Generation britischer Gitarristen (und Freunde der Gitarrenmusik) geprägt hat, den Kopf. Auf der Insel sind die Clubs (Hallen) zwar deutlich größer, wie man im unten stehenden Video erkennen kann, aber das Luxor war ausverkauft und die Stimmung fabelhaft.

Das gilt auch für das Konzert selbst. Marr und seine Band spielen ein sehr abwechslungsreiches Set aus Solowerk, einigen Smiths-Hits, einem Electronic-Track und einer großartigen Coverversion von „I fought the law“. Na klar, die Smiths-Songs ernten meist den größten Jubel, aber auch die Tracks von Marrs beiden Soloalben werden (vollkommen zu Recht) gefeiert. Das freut den Chef, der sowieso gut drauf ist, energiegeladen über die Bühne tanzt und springt und ein bisschen mit dem Publikum plaudert. Und natürlich Gitarre spielt wie ein junger Gott.

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Wenn Morrissey einen ebenso guten Auftritt hinlegt, kann ich vielleicht sogar den Eintrittspreis von über 70€ verschmerzen. Johnny Marr hat die Latte für die „Ex-Smiths-Mitglieder-Solokonzerte-Tour“ im November ganz schön hoch gelegt. Gefällt mir!

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