DoppelPack und Bang Boom Bang. Ein Abend mit Lehmi, Keek und Co.

Ich fang besser gar nicht erst mit dem Versuch einer Zählung an, wie oft ich diese beiden Filme schon gesehen habe. Trotzdem war klar: Bei dieser schönen Veranstaltung im Kino im Depot will ich auf jeden Fall dabei sein.

Auf DoppelPack hat mich kurioserweise erst meine damalige Osnabrücker Mitbewohnerin gebracht, da war der Film immerhin schon fünf Jahre alt. Ändert aber nix daran, dass der seitdem regelmäßig über meine Bildschirme flimmert. Ich finde den Film einfach grandios, weil er trotz vermeintlich wenig Handlung so viele große und kleine Momente hat. Aus eigentlich banalen Szenen entstehen großartige Monologe, Dialoge und absurde Situationen. In Kombination mit den „Ach ja, so sah das damals in Dortmund aus“-Momenten ein echtes Fest, grandios dargestellt von den Hauptdarstellern Eckhard Preuß und Markus Knüfken und auch in den Nebenrollen super besetzt (Jochen Nickel!).

Im anschließenden Filmgespräch verriet Regisseur Matthias Lehmann dann, dass der Film tatsächlich einigermaßen autobiographisch ist. Es ist also mehr als Zufall oder Bequemlichkeit, dass der Hauptdarsteller den gleichen Namen trägt wie der Regisseur und Drehbuchautor. 😉 Der übrigens mit einem der besten Filmzitate überhaupt aufwarten kann: „Manche Leute sagen, ich habe kein System, aber das stimmt nicht. Ich habe schon ein System – es ist nur nicht das System der anderen Leute.“

Im Anschluss an das unterhaltsame Filmgespräch, bei dem neben Lehmann waren noch Jochen Nickel, Peter Thorwarth, Markus Knüfken und Eckhard Preuß mit von der Partie waren, lief dann Bang Boom Bang. Ich glaube, zu dem Film muss ich nicht mehr viele Worte verlieren. Und wie schon beim ersten Film konnten auch hier wieder viele Leute im Publikum den Film über weite Teile mitsprechen. Obwohl wir tatsächlich jemanden in unserer Runde hatten, der (bzw. die) den Film noch nie gesehen hatte. Hätte ich ja nicht für möglich gehalten.

Auch hier gilt natürlich: Exzellente Besetzung von A bis Z, selbst in den Mini-Nebenrollen. Aber das wisst ihr ja eh alle. Jedenfalls war das ein echt runder Abend: Großartige Filme aus dem und über den Pott, dazu lecker Bergmann Bier, Buletten und Käsekniften. Nicht nur K. Grabowski findet: „Is‘ der geil!“

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2 Gedanken zu „DoppelPack und Bang Boom Bang. Ein Abend mit Lehmi, Keek und Co.

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