DoGastro: Café Lotte Brasserie, Chuzo, Straßencafé, Burgerinitiative

Drei Dortmunder Gastronomie-Betriebe in vier Tagen – das war selbst für uns Café- und Restaurantfans ungewöhnlich geballt. Ergab sich aber so, dass wir im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag die in der Überschrift drei letztgenannten (in dieser Reihenfolge) besuchten. Bereits eine Woche zuvor waren wir in der Café Lotte Brasserie auf der Kaiserstraße. Fangen wir doch damit einfach mal an:

Hohe Decken, stilvolle alte Möbel, schöne Deko, Hövels – optisch und getränketechnisch war der erste Eindruck schon einmal super. Ein bisschen irritierend war beim zweiten Eindruck dann aber, dass es keinerlei Getränke vom Fass gibt. Und das in der Bierstadt Dortmund! So bekam die Herzdame, die ein Krefelder bestellt hat, eine Flasche Bier und eine Flasche Cola geliefert. Kannte ich in einem Lokal so bisher auch nicht… Zu essen gab es für mich an dem Abend Linguine mit einer Salsicciasoße. Nachdem ich ein paar Tage vorher eine Pizza mit Salsiccia gegessen hatte, war ich zunächst etwas erstaunt darüber, dass die Soße eher was von einer klassischen Bolognese hatte. Bis mir dann jemand steckte, dass es sich um das Brät der Salsiccia handelte. Geschmeckt hat es auf jeden Fall, und die Portion war so gehalten, dass auch noch ein Nachtisch hinein passte: eine köstliche Crème Brulée mit Rosmarinnote. Der Besuch hat sich gelohnt!

Genau eine Woche später testeten wir den noch recht neuen (Bing!) Spanier (BingBing!) Chuzo an der Möllerbrücke. Tapas gehen ja bekanntlich immer! Das Ambiente wirkte beim Hereinkommen schick und edel, zu trinken gab es hausgemachte Limonade. Sehr schön. Brot und Aioli vorneweg waren ebenfalls sehr gut, genauso wie die Kichererbsensuppe als Vorspeise. Leider wurde es dann beim „Hauptgang“, also bei den Tapasgerichten, zum Teil etwas beliebig. Die Datteln im Speckmantel schmeckten nach wenig, der gebackene Tintenfisch ebenfalls. Chorizo à la Chuzo, die gebackenen Bohnen und der Ibérico-Spieß waren zwar allesamt gut, aber irgendwie fehlte dieses gewisse „Etwas“. Für meinen Geschmack gibt es da in Dortmund in Sachen Tapas noch bessere Alternativen.

Samstagvormittag – Zeit für ein ausführliches Frühstück. Auf ins Straßencafé an der Rheinischen Straße, vis à vis mit dem U. Reinkommen und wohlfühlen heißt das Motto. Ich glaube, wenn unsere Frühstücksrunde einen Möbelwagen zur Hand gehabt hätte, müsste der Laden komplett neu eingerichtet werden. Über das Frühstück waren wir uns ebenfalls schnell einig: fantastisch. Selbstgemachtes Brot, selbstgemachte Aufstriche, selbstgemachtes Pesto – alles ungemein lecker. Da ging man gerne mehrmals ans (übrigens komplett vegetarische) Buffet, und auf einmal war es 14 Uhr und die Runde pappsatt und glücklich. Das wird bestimmt bald mal wiederholt!

Theoretisch hätten wir danach einfach eine Tür weiter gehen können, um in der Burgerinitiative weiter zu schlemmen. Haben wir aber natürlich nicht gemacht, so satt wie wir waren, sondern sind erst am nächsten Tag dorthin gegangen. Nach einem ersten Besuch im Dezember war klar: Wir kommen wieder. Auch diesmal war der Burger wieder spitze, auch wenn er etwas verspätet bei uns ankam – als Wiedergutmachung dafür in großer statt normaler Ausführung. Die Pommes bzw. Kartoffelecken als Beilage waren ebenfalls top. Für gute Burger in Dortmund – die man sich obendrein ganz einfach und individuell zusammenstellen kann – ist die Initiative im Moment die ideale Anlaufstelle. Und lässt sich, wie in unserem Fall, optimal mit einem anschließenden Konzertbesuch im FZW verbinden.

Lasst es euch schmecken!

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