Journal de Paris, Jour 2

Der erste komplette Tag in Paris begann leider, wie allerdings auch angekündigt, mit eher schlechtem Wetter. Immer mal wieder regnete es, zum Glück allerdings nicht allzu stark. Aber nervig ist es natürlich trotzdem.

Natürlich haben wir uns davon nicht abschrecken lassen. Unser Reiseführer empfahl einen Besuch der Rue Mouffetard im Süden des Quartier Latin: Die ist nicht nur eine der ältesten Straßen der Stadt sondern dort gibt es viele kleine Lebensmittelgeschäfte, Cafés und außerdem einen hübschen Markt. Und der Tipp war durchaus berechtigt, es war dort wirklich sehr schön, nur leider etwas nass.

Rue Mouffetard

Rue Mouffetard

Also schnell weiter zum Pantheon, der „nationalen Ruhmeshalle“ Frankreichs, die nur wenige Straßen entfernt liegt. In dieser ehemaligen Kirche finden sich die Grabstätten wichtiger Personen der französischen Geschichte – und zwar nicht nur von Staastmännern und Generälen, sondern auch von Dichtern und Denkern. Als Beispiel seien Voltaire, Rousseau oder das Ehepaar Curie genannt. Und auch diesem wohlbekannten Herren wird dort gedacht:

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Beeindruckend und definitiv einen Besuch wert. Als wir wieder rauskamen, hatte zumindest der Regen aufgehört, so dass wir unseren Spaziergang wiederum zum Palais und Jardin du Luxembourg fortsetzten. In ersterem sitzt heute der französische Senat, durch letzteren kann man sehr schön flanieren, wenn man den zahlreichen Joggern dabei nicht in die Quere kommt. Bei Sonne und Wärme ist das bestimmt ein noch herrlicherer Ort.

Jardin und Palais du Luxembourg

Jardin und Palais du Luxembourg

Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf den Weg zur Île de la Cité, Heimat von Notre-Dame. Hier beschränkten wir uns allerdings darauf, die Kirche von außen zu bewundern – die Schlange für den Eintritt ging gefühlt über die halbe Insel. Über die schlenderten wir auch ausgiebig, bevor wir auf der kleineren und lauschigeren Nachbarinsel Île Saint-Louis ein senationell leckeres Eis gegessen haben.

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Von den Inseln ging es danach wieder zurück aufs „Festland“, genauer zum Hôtel de Ville. Bei einer so prächtigen Stadt wie Paris muss natürlich auch das Rathaus was hermachen. Ist gelungen, würde ich sagen. Von dort aus spazierten wir dann über die Rue Rivoli in Richtung Louvre. Unterwegs entdeckten wir ein Künstlerhaus, in dem man nicht nur die Galerie, sondern auch die Ateliers kostenlos besichtigen konnte, das 59 Rivoli. So kamen wir quasi durch Zufall doch noch zu einer Art Museumsbesuch, der dazu noch sehr cool und witzig war, denn beim Louvre beließen wir es ebenfalls bei einem Blick von außen. Schlangenthematik, Sie wissen schon.

Hôtel de Ville

Hôtel de Ville

59 Rivoli

59 Rivoli

Nach dem Bestaunen der Louvre-Pyramide und einem (etwas enttäuschenden) Streifzug durch den Museumsshop bot sich ein Spaziergang durch den Jardin des Tuileries an, der sich ja unmittelbar an das Museum anschließt. Auch der ist bestimmt noch um einiges schöner, wenn alles blüht und die Sonne scheint, aber auch so auf jeden Fall einen Besuch wert. Er endet auf dem Place de la Concord mit dem berühmten Obelisk. Von dem hören und sehen wir aber an anderer Stelle noch einmal was.

Panoramablick auf den Jardin des Tuilieres

Panoramablick auf den Jardin des Tuileries

Erstmal ging es für uns nämlich in Richtung Marais. Coco Lores hatte uns wärmstens empfohlen, dort, genau gesagt in der Rue des Rosiers, zum Falafel essen einzukehren. Und was soll ich sagen: Recht hatte sie. So gut habe ich selten Falafel gegessen. Und nach einem kurzen Spaziergang durch das sehenswerte Viertel konnte ich an einer weiteren Delikatesse ebenfalls nicht vorbei: einem köstlichen Stück Strudel. Très bien, magnifique! (Ich bin mir sicher, in dieser Straße könnte man sich in jedem Lokal auf köstlichste Weise den Magen vorschlagen. Da habe ich mich direkt wohl gefühlt.)

Rue des Rosiers im Marais

Rue des Rosiers im Marais

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch einen Drink oder zwei, lernten die klischee- und sagenhafte Unfreundlichkeit französischer KellnerInnen kennen (das war aber tatsächlich das einzige Mal!) und freuten uns an der Stadt und auf das, was da noch kommen mochte. Davon dann demnächst an dieser Stelle mehr. Für heute schließe ich mit dem letzten Schnappschuss des Tages. Und ja, ich habe auch erstaunt zweimal hingeschaut…

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