Journal de Paris, Jour 3

Ein Blick aus dem Hotelfenster am Montagmorgen verhieß gutes: Blauer Himmel war zu sehen – zwar gemischt mit einigen Wolken, aber immerhin! Eine deutliche Steigerung zum vorherigen Tag.

Daher war schnell klar, was wir als erstes ansteuern würden. Wiederum dank eines Tipps von Coco Lores (wie praktisch, wenn Freunde kurz vorher die gleiche Stadt bereist haben!) machten wir uns auf den kurzen Fußweg zu Galerie Lafayette. Die kann man sich ob ihrer beeindruckenden Architektur übrigens auch generell gut ansehen, auch wenn man keine Lust zum Shopping hat. Das i-Tüpfelchen aber ist ihre Dachterrasse im 7.Stock, die man kostenlos betreten kann und von der man einen tollen Panoramablick über die Dächer von Paris hat. Formidable! Und außerdem nicht überlaufen – wie bei einigen Attraktionen hatten wir auch hier ein gutes Timing und der große Andrang kam erst, als wir schon wieder auf dem Weg nach draußen waren.

Der Blick von der Galerie-Terrasse

Der Blick von der Galerie-Terrasse

Nachdem wir den Turm von der Terrasse aus schon ausgiebig betrachtet hatten, führte der Weg anschließend per Metro zum Eiffelturm. Bzw. zum Place du Trocadéro, von wo man einen tollen, weil etwas erhöhten, Blick auf das imposante Wahrzeichen hat. Hier war man natürlich nicht alleine, aber man konnte dennoch relativ ungestört einen Blick erhaschen und natürlich dutzende einige Fotos machen.

???????????????????????????????

von oben…

Nach dem obligatorischen Gang unter dem Turm hindurch (nicht hinauf – Thema „Schlange“…) in das anschließende Champs de Mars und einer kurzen, erstaunlich ruhigen Pause im Schatten des Turms stiegen wir wieder hinauf zum Trocadéro, um von dort aus in Richtung Arc de Triomphe zu laufen. Unterwegs machten wir Mittagspause in einer typischen, völlig untouristischen Brasserie (konnte man gut daran erkennen, dass wir tatsächlich die einzigen nicht-französischen Gäste waren – das muss man in Paris erstmal schaffen…). Lecker und nett!

... und von unten

… und von unten

Kurz darauf trafen wir am Place Charles de Gaulle ein – diesem unfassbaren Kreisverkehrchaos, in dessen Mitte der Arc dT thront. Gut, dass es einen Fußgängertunnel gibt, der in die Mitte führt, sonst würden viele Paris-Besucher wohl im nächsten Krankenhaus landen. Auch hier verzichteten wir aus bekannten Gründen auf einen Aufstieg, sondern sonnten uns stattdessen ein bisschen an der Seite des Bogens und beobachteten belustigt den vollkommen ungeregelt dahin wuselnden und hupenden Verkehr. Incroyable!

???????????????????????????????

Auf diesem Bild ist der Verkehr ziemlich zahm

Auf diesem Bild ist der Verkehr ziemlich zahm

Unser Weg führte uns anschließend weiter über die Avenue des Champs-Élysées – quasi die klassische Touristenroute. Und warum auch nicht? Bis auf ein, zwei Geschäfte ließen wir diesen Teil jedoch schnell hinter uns, verweilten ein bisschen auf halber Strecke zum Place de la Concorde, um schließlich zum Grand und Petit Palais abzubiegen und über die Seine zum Hôtel des Invalides zu spazieren.

Der Invalidendom. Unter der goldenen Kuppel befindet sich übrigens das Grab Napoleons.

Der Invalidendom. Unter der goldenen Kuppel befindet sich übrigens das Grab Napoleons.

Von dort aus ging es dann wieder zurück über den Fluss, ein bisschen entlang an selbigem, bis wir an besagtem Place de la Concorde landeten. Dort scharwenzelten wir ein wenig um den berühmten Obelisken (hier verzichte mich mal auf ein Bild, der Himmel war zu dunkelgrau für schöne Fotos) herum, bevor wir uns erneut auf den Weg zur Galerie Lafayette machten. Diesmal tatsächlich, um ein bisschen durch die bunte Warenwelt zu stöbern. Bis auf ein paar Postkarten haben wir allerdings nichts erbeutet.

Zeit fürs Dinner! Unsere Wahl fiel auf das „Le Coq Hardy“, eine Brasserie bzw. ein Café direkt um die Ecke unseres Hotels, das uns schon beim Vorbeigehen positiv aufgefallen war. (Leider gibt das Internet dazu nicht viel mehr her.) Falls mal jemand in der Nähe ist: Gehen Sie hinein. Der Wirt ist sehr, sehr nett, das Essen gut und günstig, und auch hier is(s)t man nicht in einer Touristen-Kaschemme. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Weil Paris ja auch in der Dunkelheit hübsch anzusehen ist, sind wir nach dem Essen noch einmal auf den Montmartre gestiegen. Dieses Mal näherten wir uns über den Place du Tertre, der im Dunkeln ganz bezaubernd ist; und außerdem ein Tummelplatz der Portraitmaler und Karikaturisten.

???????????????????????????????

Aber auch die Kirche selbst ist in den Abendstunden mehr als vorzeigbar, genau wie der Ausblick auf die erleuchtete Stadt. Da kann man sich auch bei etwas kühleren Temperaturen mal ein halbes Stündchen gemütlich auf die Stufen setzen und die Stadt gebührend genießen. Herrlich!

DSC00863_800 ???????????????????????????????

 

Advertisements

2 Gedanken zu „Journal de Paris, Jour 3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s