Journal de Paris, Jour 5

So schnell kann es gehen – schon stand mit dem Mittwoch der letzte Tag in Paris auf der Matte. Da der Thalys aber erst gegen kurz vor 18 Uhr wieder Richtung Heimat fuhr, hatten wir noch ein bisschen Zeit, die wir zunächst an der Seine verbrachten. Genauer sind wir über die Pont au Change auf die Île de la Cité gegangen, dort entlang der Seine an der Conciergerie vorbei und bis zur Pont Neuf geschlendert.

Blick auf die Île de la Cité, rechts die Conciergerie

Blick auf die Île de la Cité, rechts die Conciergerie

Pont Neuf

Pont Neuf

Von der bzw. von der Spitze der Insel, über die sie führt, hat man in alle Richtungen einen schönen Ausblick. Und auf dem Platz rund um die Statue von Henri dem IV. kann man sich, außer ein bisschen zu sonnen, mal wieder zigtausend Pärchen-Schlösser ansehen. Oder man guckt einfach noch ein bisschen auf die Stadt.

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Über die Pont Neuf sind wir dann wieder runter von der Insel und ein bisschen über die Rue Rivoli in Richtung Marais geschlendert. Ab und zu mal in ein paar Geschäfte, tatsächlich etwas gekauft, und einfach ein wenig gucken und flanieren. Ein kurzer Exkurs zum Thema Kaufen: Paris ist so eine wunderschöne Stadt – aber Souvenirs, das können sie da irgendwie nicht so. Schon bei Postkarten fiel die Auswahl nach schönen Motiven erstaunlich schwer, aber will man darüber hinaus schöne Mitbringsel ergattern, zum Beispiel für das Patenkind, dann wird es echt schwierig. In unserem Fall wurden wir wenigstens in einem tollen Schokoladenladen (was für ein schönes Wort!) fündig.

Das schönste Geschäft, das wir an diesem letzten Tag in Paris betraten, war aber ganz eindeutig Ground Zero auf der Rue du Faubour Poissonière. Ein Plattenladen in den Räumlichkeiten von Nationale 7, eine Art Möbelgeschäft. Der Tipp kam aus dem Indie Travel Guide, denn der Laden gehört dem Schlagzeuger der Hushpuppies – damals, als das Buch rauskam, war das Ladenlokal zwar noch ein anderes, aber nichtsdestotrotz: Musikaffine Paris-Reisende sollten dort hin. Ein Traum! In einem schönen Viertel gelegen, stilvoll eingerichtet, tolle Plattenauswahl, faire Preise. Magnifique!

Die Nachbarschaft des Ground Zero

Die unmittelbare Nachbarschaft des Ground Zero

Von dort aus ging es noch ein bisschen durch die angrenzenden Straßen in Richtung Boulevard Haussmann, bevor wir unser Gepäck abholten und uns auf den kurzen Weg zum Gare du Nord machten. Dort wunderten wir uns über das spärliche gastronomische Angebot und stiegen, etwas schweren Herzens, in den Thalys gen Köln. Adieu Paris, es war schön mit dir! Wir kommen bestimmt wieder. À bientôt!

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