Zipline, Ziegen und mehr

Der/die eine oder andere war ja bestimmt schon mal in einem Klettergarten. Da macht man ja meistens auch eine (oder mehrere) Abfahrten an einem Stahlseil, von einem Baum zum anderen. Weil sowohl meine liebste Ausflugsbegleitung als auch ich davon besonders angetan waren – und von Bildern von Zipline-Touren obendrein – habe ich ihr im letzten Jahr genau so etwas geschenkt: eine Zipline-Tour.

Die kann man bei EifelAdventures in Berlingen machen. Weil das gut zwei Autostunden von Dortmund entfernt liegt, haben wir uns bei der Buchung der Tour entschieden, das mit einer Übernachtung zu verbinden und noch ein bisschen Ausflugsprogramm drumherum zu stricken. So sind wir am Samstagvormittag, pünktlich zum Ferienbeginn, in die Eifel aufgebrochen. Das erste Ziel, das wir uns ausgeguckt hatten, war der Wallende Born in, tadaa, Wallenborn. Das ist ein Kaltwassergeysir, alle 35 Minuten gibt es eine Eruption. Nach der erstaunlich stau- und stressfreien Fahrt erst einmal ein Kaffee im Gasthaus Zum Brubbel (so wird der Born im Volksmund genannt), dann gemütlich rüber geschlendert und gewartet. Nach einer halben Stunde dann: Es brubbelt.

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Eine eher gemütliche Eruption…

Hm. Schon ganz interessant, aber so richtig spektakulär ist das nicht. Vielleicht ist man aber auch von Bildern anderer Geysire „verdorben“. Kann man sich mal ansehen, den Brubbel – wenn man aber nicht sowieso dran vorbei kommt, muss man nicht extra da hin.

Also weiter, erst einmal zu unserer Unterkunft. Müllisch’s Hof liegt in Dohm-Lammersdorf (ja, das ist genauso groß wie es klingt) und ist wirklich sehr zu empfehlen. Idyllische, super ruhige Lage, schöne Zimmer, nette Leute, gutes Frühstück. Wir fahren aber trotzdem wieder los, und zwar zu den Dauner Maaren. Was Maare genau sind, kann man z.B. hier nachlesen.

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Das Weinfelder Maar

Was sie aber definitiv sind: Traumhaft schön. Wir waren am Weinfelder Maar, sind auf den Mäuseberg samt Dronketurm geklettert, von dem man auch das Gemündener Maar sehen kann, haben auf einer großen Schaukel mit tollem Ausblick die Seele baumeln lassen und waren einfach nur begeistert. Das Glück perfekt machen die vielen Ziegen und Esel, die dort (relativ) frei herumlaufen und für eine natürliche Grünpflege sorgen. Herrlich! Ein wunderbar entspannender Ausflug.

Am nächsten Tag aber dann: Zipline! Auf dem Weg machen wir noch einen Zwischenstopp an der Kasselburg (so nah dran, wie man ohne Eintritt in den Wolfs- und Adlerpark kommt), aber dann auf nach Berlingen. Weil wir früh dran sind, spielen wir noch eine Runde Adventure-Minigolf auf dem schön gestalteten Kurs. Und dann geht’s los. Wir werden in die Kunst des Ziplinings eingewiesen, drehen eine Runde auf dem Übungsparcours, klettern die „Himmelsleiter“ hoch – und schon geht es die erste Zipline entlang von Baum zu Baum. Grandios. Hat man beim ersten Mal noch ein leicht mulmiges Gefühl, macht es danach einfach nur noch Spaß. Besonders die beiden „Mega-Zips“ über das Tal des Berlinger Bachs.

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Ein kleiner Basejump und ein bisschen Klettern und Balancieren über Hängebrücken gehört auch dazu, aber hauptsächlich saust man am Seil durch die Luft. Ein tolles Gefühl! Gut zwei Stunden vergehen dabei wie im Flug (höhö). Hinterher haben jedenfalls alle Teilnehmer ein glückliches Grinsen im Gesicht.

Mit dem Ende der Zipline-Tour endet auch unser Ausflug und es geht wieder in Richtung Heimat. Und zwar mit vielen tollen Eindrücken und einem tollen Wochenende im Gepäck. Und weil es so schön ist, kommt jetzt zum Schluss noch ein Ziegenfoto. 😉

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