Heimliche HeldInnen

Werde ich nach meinen Lieblingsbands und -musikerInnen gefragt, ist die Antwort eigentlich einfach. Oasis, natürlich. David Bowie, The Jam / Paul Weller, auch klar. Maximo Park, Tocotronic, Ride. Auch Superpunk / Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Art Brut, Jens Friebe oder The White Stripes, wenn es etwas detaillierter sein darf. So viel zu den offensichtlichen Helden (natürlich ist die Aufzählung unvollständig, aber ist klar was gemeint ist, oder?).

Dann hat man natürlich immer wieder aktuelle Favoriten, die neu auf der Landkarte auftauchen und sich in den Vordergrund bzw. ins Herz spielen. Das wechselt beständig und hängt bei mir auch immer davon ab, wieviel Zeit und Lust ich investiere, aktuelle(re) Musik zu verfolgen.

Und schließlich sind da noch die Bands und Künstler, die etwas unter dem Radar laufen. Die „heimlichen“, die „stillen“ Lieblinge, die ich im Gespräch bei einer spontanen Antwort häufig vergesse (und vielleicht auch bei einer ausführlicheren), die aber nichtsdestotrotz einen ganz festen Platz in Herz, Playlist und Plattenregal haben. Die vielleicht auch medial nicht so viel Beachtung bekommen und deshalb in solchen Momenten eher unbedacht bleiben, obwohl gerade sie eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.

Bei mir sind das zum Beispiel The Wave Pictures. Ich habe an dieser Stelle schon öfter gesagt: Wenn die Welt gerecht wäre, wäre diese Band viel bekannter.

Oder nehmen wir We Were Promised Jetpacks. Was für eine tolle Band. Erst recht live; einfach umwerfend!

The New Pornographers sind auch so eine Band. So viele unglaublich gute Songs. Dieser hier zählt möglicherweise zu meinen 10-20 Lieblingssongs überhaupt.

Spoon ist auch so ein Beispiel. Die laufen echt unter dem Radar, bringen aber alle paar Jahre grandiose Platten raus. Und das hier ist natürlich ganz groß.

Viel schönere Popsongs kann man wohl kaum schreiben, als es The Go-Betweens getan haben. Und zwar in Hülle und Fülle. Und auch die Solosachen von Robert Forster sind übrigens ganz fantastisch.

Bestimmt habe ich auch jetzt noch einige vergessen, die noch gut in diese Aufzählung gepasst hätten. Habt ihr auch solche KünstlerInnen und Bands? Bestimmt, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass jeder, der sich viel mit Musik auseinander setzt, dieses „Problem“ kennt. Wer sind also eure heimlichen HeldInnen?

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Ein Gedanke zu „Heimliche HeldInnen

  1. Miron

    Schöner Kommentar! Klar kenn ich sowas! Und versuche meine heimlichen Helden auch immer wieder unter die Leute zu bringen! Vielleicht kann ich hier nochmal einige davon auflisten, die dem einen oder anderen auch gefallen könnte!

    Torpus & The Art Directors
    RAZZ
    Leoniden
    Black English
    Six60
    Andrea Bignasca

    Und die Liste lässt sich ohne Probleme weiter führen ☺️

    Antwort

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