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Nissa la bella – fell in love with a city

Da das Wetter draußen seit Tagen eher dazu einlädt, möglichst wenig vor die Tür zu gehen, wird es höchste Zeit, einen Blick über die immer noch leicht sonnengebräunte Schulter zu werfen und sich lächelnd an den diesjährigen Sommerurlaub zu erinnern.

Beach

Die Reise ging dieses Mal nach Nizza. Im Gegensatz zu anderen Orten an der Côte d’Azur ist Nizza ein bezahlbares Pflaster, sowohl was die Unterkunft als auch die Ausgaben vor Ort angeht. Denn Nizza ist eine Großstadt, in der man natürlich auch den Reichtum der „French Riviera“ zu sehen bekommt, in der aber eben auch normale Leute leben und den Alltag bestimmen.

Stadt

Aus Touristensicht ist das ein sehr schöner Alltag. Der überwiegende Teil des Jahres ist sonnig und warm, man hat das wunderschöne, türkisfarbene Mittelmeer vor der Tür, und direkt dahinter schließt eine traumhafte Altstadt an; und auch die weitere Stadt, die wir gesehen haben, war . Dazu gibt es wunderbar leckeres Essen, köstlichen Roséwein und im Hinterland schöne Berglandschaften.

Essen

Da wir ja schließlich Touristen waren, haben wir all diese Vorzüge uneingeschränkt genossen. Na gut, im Hinterland waren wir nicht wirklich, was hauptsächlich daran lag, dass wir nur neun Tage dort waren. Aber ansonsten war das ein herrlich entspannter Urlaub. Viel Strand und Meer, zwei Ausflüge (nach Cannes und Antibes sowie nach Monaco) und Spaziergänge durch die Stadt, viel draußen sein. Ohne viel Plan, ohne Zwang in den Tag hinein leben, die Uhrzeit Uhrzeit sein lassen; eben einfach entspannen. Das geht unter anderem auch deshalb so gut, weil die Leute dort selbst entspannt sind. Liegt vielleicht am Meer und am schönen Wetter. Selbst die Touristen sind da nicht großartig negativ aufgefallen.

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Man sagt ja über Urlaub immer, dass er viel zu schnell vorbeigeht. Bei diesem hier war das tatsächlich noch akuter als sonst. Erstens weil er ohnehin recht kurz war; zweitens weil ich mich ein bisschen in diese Stadt verliebt habe und gerne noch viel mehr Zeit dort verbracht hätte. Nach Nizza komme ich bestimmt noch mindestens einmal zurück!

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Hej Kopenhagen: Essen, trinken, (ein bisschen) einkaufen

Ach Kopenhagen, das war schön mit dir! Eine tolle Stadt mit vielen sehenswürdigen Ecken, auf die ich aber ein anderes Mal eingehen will.

Heute nehmen wir uns in erster Linie mal die kulinarischen Genüsse vor, mit einem kleinen, aber wirklich eher kleinen, Ausflug in die Konsumwelt. Starten wir doch mal mit dem Essen: Bei Dänemark denken ja bestimmt die meisten (mich eingeschlossen) an Hot Dogs. Und tatsächlich stehen die Pølser-Wagen an sehr vielen Ecken. Und natürlich schmecken die Hot Dogs sehr gut – wir haben das mehrfach getestet.

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Ebenfalls „typisch dänisch“: Softeis. Ein ausgezeichnetes Softeis bekommt man bei Vaffelbageren in Nyhavn. Dort werden nicht nur „normale“ Waffeln selbst hergestellt, sondern auch die Eiswaffeln. Und das mittelgroße Eis hat gefühlt die Größe eines Kinderkopfs und schmeckt hervorragend.

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Riesen-Softeis mit Lakritz-Streuseln, oder: Bitte sprechen Sie in das Softeis-Mikrofon!

Natürlich kann man in einer Weltstadt wie Kopenhagen aber auch sehr gut international speisen. Zum Beispiel türkisch bei Pasha Kebab in Vesterbro. Das Lokal ist mehr eine Mischung aus Imbiss und Restaurant, also jetzt nichts für einen stundenlangen gemütlichen Abend, aber das tut der Qualität des Essens keinen Abbruch. Und: Schräg gegenüber, auf der anderen Seite des Enghave Plads, ist mit Beat København ein wunderbarer Plattenladen beheimatet. Der Besuch lohnt bei beiden unbedingt!

Köstliches Smørrebrød und anderes kann man im Cafe Auto in Nørrebro frühstücken – sowieso ein Stadtteil, der (nicht nur) kulinarisch einiges zu bieten hat. Zum Beispiel das äthiopische Restaurant Ma’ed, das sogar auf der gleichen Straße liegt. Oder das Cafe Stefanshus, in dem man abends sehr gut ein Bier trinken gehen kann. Noch schöner kann man letzteres in der Blågårds Apotek, die eine tolle Bier- und generell Getränkeauswahl in schöner Atmosphäre bietet.

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Köstliches Craft Beer in der Blågårds Apotek

Selbstverständlich gibt es auch in Kopenhagen leckere Burger. Richtig gut war es bei Tommi’s Burger Joint, einem isländischen Burgerbrater, der aber auch schon in anderen Teilen Europas zu finden ist (natürlich auch in Berlin…). In Kopenhagen residiert der Burger Joint in Kødbyen, einem Komplex von ehemaligen Schlachthallen, in dem nun schicke Restaurants und Büros zu finden sind.

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Die Speisekarte in Tommi’s Burger Joint. Gibt’s aber zum Glück auch nochmal in kompakter Form…

Ach ja, und dann gibt es ja auch noch den Copenhagen Street Food Market. Hier findet man nun wirklich sehr viel, was das Herz bzw. der Magen begehrt. Und das wieder einmal in toller Atmosphäre.

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Copenhagen Street Food vom Wasser aus gesehen – die Halle liegt auf einer ehemaligen Lagerinsel für Papier.

Wem dort doch noch etwas fehlen sollte, der wird aber bestimmt in den Torvehallerne fündig. In diesen beiden Markthallen gibt es vom frischen Fisch bis zu Wein und Süßspeisen alles, und drumherum einen Outdoor-Markt und noch mehr Street Food.

Man sieht: Kopenhagen hat viel für den Genuss zu bieten. Man sieht auch: Ich wäre ein lausiger Foodblogger. Die tollsten Speisen und Lokale habe ich entweder gar nicht oder nur unzureichend fotografiert…  Und wer jetzt anmerkt: Von Einkaufen war jetzt aber nicht viel zu lesen: stimmt. Außer dem Plattenladen haben wir eigentlich nur dem Kaufhaus Illum und dem sehenswerten Hay House einen längeren Besuch abgestattet. Andere Läden waren eher Verlegenheitsbesuche während eines längeren Regenschauers oder ein Zufallsfund wie der Lagerverkauf von Wood Wood in Nørrebro. Ansonsten hat Kopenhagen zwar viele Shoppingmöglichkeiten zu bieten, aber wir waren zu sehr mit den anderen Attraktionen beschäftigt. Neben essen und trinken natürlich…

Premieren 2015

Auch in diesem Jahr gab es wieder Dinge, die ich zum ersten Mal gesehen, getan und erlebt habe. Es mögen insgesamt weniger Dinge gewesen sein als in vergangenen Jahren; dafür war die eine oder andere „einschneidende“ Sache dabei, die mich noch länger begleiten wird.

Ganz besonders gilt das für einen Notarbesuch, Finanzierungsgespräche, einen Umzug per Unternehmen zu machen (sehr empfehlenswert!), Handwerkerverhandlungen und -beauftragungen etc. Und letztlich auch für: das erste Mal seit dem Auszug bei den Eltern keine Miete mehr zahlen. Dafür geht das Geld halt woanders hin. Auch was neues. Man kann sich ja denken, wo das dann alles hingeführt hat…

Begleiten wird mich auch eine andere Premiere dieses Jahres: Discgolf. Im Frühjahr das erste Mal gespielt und direkt abhängig geworden. Ein großer Spaß!

Zumindest in der Erinnerung (und auf den zahlreichen Fotos) bleiben auch einige geographische Premieren. Schottland (dort unter anderem zum ersten Mal gemacht: ein Auto mit Rechtslenker fahren, Haggis essen, sich mit Schafen die Straße teilen) und Paris fallen da als erstes ein, aber auch der Moselsteig.

Und auch zuhause in Dortmund gab es die eine oder andere Premiere. Ich war zum ersten Mal bei einem Streed Food Market und bei einem Wohnzimmerkonzert. Beides ist genauso empfehlenswert wie eine Nachtwächter-Führung durch Dortmund-Hörde. Die gab es in diesem Jahr auch. Und auch Schwarzlicht-3D-Minigolf hatte ich bis zu diesem Sommer noch nie gespielt. Auch das kann ich empfehlen.

Anderthalb Ecken von der Haustür entfernt, genauer gesagt im Sauerland, haben wir in diesem Jahr außerdem was recht abgefahrenes zum ersten Mal gemacht: Zorbing, oder auch Ultraball. Ganz simpel gesagt rollt man dabei in einem großen, luftgepolsterten Ball einen Berg runter. Hat viel Spaß gemacht, muss man aber nicht trotzdem ständig wiederholen.

Möglicherweise habe ich das eine oder andere vergessen, aber dennoch: 2016 kann anrollen! Guten Rutsch und ein schönes Jahr 2016!